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Standart
In den USA gehört der PSA-Test zum Standard der Prostatauntersuchungen.
Bei unauffälliger Tastuntersuchung übernehmen die gesetzlichen
Krankenkassen in Deutschland die Kosten hierfür zurzeit nicht.
Der Test muss dann als Zusatzleistung vom Patienten selbst bezahlt
werden. Ist die Tastuntersuchung auffällig, werden auch die
Kosten der PSA-Messung übernommen.
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Eine zusätzliche,
sehr wirkungsvolle Methode
bei der Früherkennung von Prostatakrebs ist das Messen des
prostataspezifischen ntigen Wertes (PSA). Insbesondere die Messung
des
komplexierten PSA (cPSA) ist hier zu empfehlen Dieser aussagekräftige
Bluttest ermöglicht neben der digitalen rektalen Untersuchung
eine relativ genaue Verdachts-Diagnose. Die PSA-Messung hat einen
unbestreitbar positiven Einfluss auf die Anzahl der rechtzeitig
erkannten Tumore der Prostata. Das belegen unter anderem Erfahrungen
aus den USA, wo das diagnostische Verfahren bereits seit Beginn
der 90er Jahre erfolgreich eingesetzt wird. Die dortige Bilanz:
Vor der Einführung des Tests hatten sich bei etwa 33 Prozent
der Männer bei Diagnosestellung bereits Metastasen gebildet.
Der Krebs hatte sich also schon auf andere Organe ausgebreitet.
Dank des PSA-Tests reduzierte sich diese Zahl in den letzten Jahren
auf nur sieben Prozent.
Auch hierzulande hat sich die Bestimmung des PSA-Wertes unter
Fachleuten mittlerweile als Marker zur Früherkennung und
zur Beobachtung (Monitoring/Screening) eines Prostatakarzinoms
etabliert. Immer mehr Ärzte raten ihren Patienten, diese
zusätzliche Untersuchung durchzuführen.

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Was
ist PSA?
PSA (prostataspezifisches Antigen) wird in der
Prostata gebildet. Es ist ein Eiweißstoff, der bei
verschiedenen Erkrankungen der Prostata vermehrt
ins Blut abgegeben wird, beispielsweise bei einer Entzündung,
einer gutartigen Vergrößerung oder einem Tumor. Da
sowohl gutartige als auch bösartige Veränderungen der
Prostata den PSA-Wert erhöhen, sollten die Messverfahren,
die zur Früherkennung eingesetzt werden, zwei Ziele erfüllen:
Sie sollen über eine hohe Sensitivität verfügen,
d. h. sehr empfindlich sein, und möglichst viele Tumore erkennen.
Gleichzeitig soll die Anzahl der falschpositiven Werte durch gutartige
Erkrankungen möglichst gering bleiben, der Test soll eine
hohe Spezifität zeigen. Mit anderen Worten: Der Test sollte
möglichst viele Tumore in einem möglichst frühen
Stadium finden und möglichst wenige Patienten mit gutartigen
Erkrankungen unnötigerweise beunruhigen.
Messwerte
PSA-Messwerte unter 4 ng/ml werden meist als „normal“
angesehen. Eine Erhöhung des totalen PSA-Wertes zwischen
4 und 10 ng/ml gilt als Graubereich. Hier können eine ltersbedingte
Vergrößerung, eine Prostatitis oder ein Karzinom die
Ursache sein. Noch empfehlenswerter ist die Messung des cPSA.
Hier können Werte unter 3,2 ng/ml als „normal“
angesehen werden. Der cPSA-Graubereich reicht bis etwa 8,3 ng/ml.
Altersspezifische Werte können
ebenfalls zur BeurteilungeinesTumorrisikos herangezogen werden.
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Glossar
Monitoring/
Screening
Regelmäßiges Beobachten des PSA-Wertes
PSA
Prostataspezifisches
Antigen; Eiweißstoff,
der bei verschiedenen
Erkrankungen der Prostata vermehrt ins Blut abgegeben wird
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