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Die Entstehung von Prostatakrebs ist noch
weitgehend ungeklärt. Studien sehen die Ursachen auf
ganz unterschiedlichen Gebieten. Einige gehen davon aus, dass
eine fett- und fleischreiche Ernährung einen |
Risikofaktor darstellt. Die Vermutung stützt sich nicht
zuletzt auf die Tatsache, dass Prostatakarzinome in Ländern,
in denen vorwiegend gemüsereiche Kost verzehrt wird, seltener
auftreten. Darüber hinaus spielt eine erbliche Disposition
eine recht große Rolle. Ob mit der Prostata alles in Ordnung
ist, kann nur der Facharzt (Urologe) überprüfen. Er
kann sicherstellen, ob mögliche Beschwerden durch eine gutartige
Prostatavergrößerung oder ein Karzinom verursacht werden.
Nächtliche Gänge zur Toilette und das ständig ungute
Gefühl, die Blase nicht vollends entleert zu haben, können
ein erstes Warnsignal sein.
Schwierigkeiten beim Wasserlassen entstehen
aber auch durch eine Infektion (Prostatitis), die akut gut behandelbar,
chronisch jedoch nur schwer zu therapieren ist.
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Vorsorge
Solange die Faktoren bei derEntstehung von Prostatakrebs
nicht eindeutig identifiziert sind, ist und bleibt die einzige
Möglichkeit,
eventuellen Schaden zu begrenzen, die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung
durch eine Kombination von Abtasten der Prostata und Messen des
PSAbzw. des cPSA-Wertes. Und das am besten ab dem 45. Lebensjahr.
Fragebogen
zum Wasserlassen
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Wie machen
sich Beschwerden
bemerkbar?
Männer sollten sorgfältig und regelmäßig
darauf achten, ob und in welcher Form sich Probleme
beim Wasserlassen einstellen. In der Vergangenheit
hat sich dabei vor allem der „Fragebogen zum Wasserlassen“
als sehr hilfreich erwiesen, der
auch von der deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. empfohlen
wird.
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Glossar
IPSS
(engl.: International
Prostate Symptom
Score) Fragebogen
zum Wasserlassen
Prostatitis
Entzündung/bakterielle
Infektion derProstata
Urologie
Wissenschaft und
Lehre von den
Krankheiten der
Harnorgane
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