| 
|
Eine Vorsorgeuntersuchung
kann Prostatakrebs nicht verhindern. Aber sie kann helfen, rechtzeitig
mit der Therapie zu beginnen und damit hoffentlich die Erkrankung
zu heilen. Männer ab 45 Jahren sollten daher regelmäßig
zur Vorsorgeuntersuchung gehen. Ein Besuch beim Urologen in Abständen
von etwa drei Jahren ist bei symptomfreien Männern oft schon
ausreichend.
Dabei sollte immer kritisch hinterfragt werden, ob bei einem
leicht erhöhten cPSA-Wert und insbesondere bei einem etwas
erhöhten PSA-Wert unbedingt sofort eine Biopsie erforderlich
ist. Und wenn eine Biopsie einen frühen Prostatakrebs entdeckt
hat, ist immer noch abzuklären, ob unbedingt eine Therapie
und, wenn „ja“, welche Therapie eingeleitet werden
muss.
|
Dokumentieren
Sie Ihre Vorsorgeuntersuchungen
Um die richtige Diagnose zu stellen, ist es wichtig, die
Ergebnisse der Vorsorgeuntersuchung zu dokumentieren, beispielsweise
durch das
Erfassen der jeweiligen cPSA-Werte bzw. der tPSA-Werte. Auf der
nächsten Seite finden Sie zwei Tabellen, in die Sie die Daten
entsprechend eintragen können. So lässt sich die Entwicklung
über Jahre hinweg verfolgen. Sie geben einen Anhaltspunkt,
ab wann möglicherweise Handlungsbedarf besteht und weitere
diagnostische Maßnahmen eingeleitet werden sollten.
Tipps
Das sollten Sie beachten
- Schreiben Sie das Datum der Untersuchung und
den Namen des behandelnden Arztes auf.
- Tragen Sie die durchgeführten diagnostischen
Maßnahmen ein.
- Notieren Sie, welcher PSA-Test (cPSA oder
tPSA) durchgeführt wurde und beim tPSA-Test
auch den Hersteller.
- Achten Sie immer darauf, ob Sie zum Zeitpunkt
der Blutabnahme Medikamente eingenommen
haben, die den PSA-Wert im Blut beeinträchtigen
können z. B. Proscar® oder Avodart®. Auch
diese sollten in der Tabelle notiert werden.
|